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Monokini – Rebirth of Surf

Monokini in Concert nebenan.

Ich habe die Band auf einer Party im »Wohnzimmer von nebenan« kennen gelernt – Zwei »staccato« Gitarren und ein wild gewordenes Schlagzeug, produzieren mitreißenden Surf Sound, gefeiert von einem begeisterten Publikum (wie unschwer auf den Fotos zu erkennen ist).

Bildergalerie zur Party mit Monokini

Monokini scheint direkt aus dem Hawaii der 60er Jahre zu kommen, die Reinkarnation ist Ronaldo (im Aloha) und Chrissi (im roten Hemd) aus Nürnberg: Astreine Surf Musik in der Tradition von den Chantays und Dick Dale stehend. Für (nicht nur) Anhänger der Surfmusik: Ihre Platte mit Eigenkompositionen steht zum Free Download auf http://www.monokinibeach.de/ bereit. Meine Songempfehlung ist »Torpedo Run«, unbedingt anhören! Okay guys, catch a wave.

Fotos: Matthias Lindner

Donnerstag 24.12.2009, 21:17   Keine Kommentare

Ausstellung «Frauenbilder» im Ludwig-Doerfler-Museum in Schillingsfürst

Meine Fotodokumentation zur Ausstellung über Martin Mayer – Bildhauer, Maler und wie ich finde, fantastischer Zeichner.

Vorschaubild und erstes Bild der Galerie sind Teil des nachfolgendem Artikels von Regina Urban /Nürnberger Nachrichten vom 13.08.2009.

Bildergalerie zur Ausstellung «Frauenbilder» im Ludwig-Doerfler-Museum in Schillingsfürst

Frauenbilder voller Anmut

SCHILLINGSFÜRST – Seinen großen Bronzefiguren begegnet man in zahlreichen Städten. Doch während der Münchner Bildhauer Martin Mayer im öffentlichen Raum vielerorts präsent ist, sind Ausstellungen von ihm äußerst rar. Gelegenheit, einen umfassenderen Blick auf das Werk des 78-jährigen Künstlers zu werfen, bietet die Ausstellung «Frauenbilder» im Ludwig-Doerfler-Museum in Schillingsfürst (Neue Gasse 1).

Bronzefiguren, Lithografien und Fotografien seiner Großskulpturen versammelt die sehenswerte Schau, von der schon draußen im Garten die «Goldwäscherin» kündigt. Das «schwergewichtige Mädchen», so Museumsleiter Hermann Reyh, wiegt stolze 380 Kilogramm und wurde frisch aus der Gießerei in München nach Schillingsfürst im Landkreis Ansbach geholt. Dort leistet es nun der schon seit fünf Jahren hier beheimateten «Bukolika» Gesellschaft und bildet mit ihr ein ungemein anmutiges Ensemble: Zwei Schwestern im Geiste von schönster barocker Gestalt und ganz bei sich, die eine in träumerische Gedanken versunken, die andere in ihre Tätigkeit des Goldwaschens.

Auch die kleineren Skulpturen, die man im Innern findet, sind hinreißende Beispiele für Mayers Gespür für die Harmonie des weiblichen Körpers. Meist sind seine Frauen nackt, doch wirken ihre sinnlich-geschmeidigen Körper nie entblößt. Vielmehr sind die «Sitzende», die «Sich Ausziehende», die «Schlafende» von einer Unschuld, die unmittelbar berührt. Nichts ist hier Pose, sondern alles lebendige Natürlichkeit.

Diese vollkommene Natürlichkeit ist auch den Frauen auf seinen Lithografien zu eigen, die einen Eindruck von dem großartigen Zeichner Mayer geben. Mit vehementen Schraffuren spürt er der Haltung des weiblichen Körpers im Raum nach, modelliert ihn fast plastisch und beweist dabei ein ausgeprägtes Faible für Rücken- und Gesäßansichten, wo die Kurven am schönsten fließen.

Sollte er sich in seiner Kunst für ein einziges Thema entscheiden müssen, es wären die Frauenbildnisse, bekannte der Künstler einmal. Dass er die Männer gleichwohl nicht ganz ausgespart hat, zeigen die Fotografien von seinen großen Gewandfiguren, darunter der Jakobspilger in Speyer und der Weißenburger Martin Luther. Auch sie sind zeitlos gültige Menschenbilder.

Geöffnet Di.-So. 10-13 und 14-17 Uhr. Bis 30. August.

R.U.

Regina Urban/ Nürnberger Nachrichten
Fotos: Matthias Lindner

Weitere Informationen unter http://www.ludwig-doerfler-museum.de/

Dienstag 08.09.2009, 15:36   Keine Kommentare

Blog Launch – Videokunst

Ich möchte das Blog mit einem meiner Lieblingsvideos eröffnen:
»C’est comme ça« von Les Rita Mitsouko.

Meiner Meinung nach, ein stilprägendes Musik-Video der 80er Jahre und ein erstaunliches Stück Videokunst, richtungsweisend in der Musik wie auch im Bereich Werbeclip.

Les Rita Mitsouko, das sind Catherine Ringer und Frédéric Chichin, avantgardistischer New Wave aus Frankreich.

Regie führte Jean-Baptiste Mondino – Grafiker, Fotograf und Video-Regisseur. Unter anderem drehte er Clips für Bowie, MC Solaar und Gaultier.

Das Musik-Clip gewann 1987 Frankreichs bedeutendsten Musikpreis, den Victoires De La Musique http://www.lesvictoires.com/, in der Kategorie »Vidéo-clip de l’année«. Das Album »The No Comprendo«, aus dem »C’est comme ça« stammt, erhielt im gleichen Jahr die Auszeichnung »Album de l’année«.

Enjoy!


Video und Vorschaubild: http://www.youtube.com/

Ein weiteres sehens- und hörenswertes Musikvideo des Duos ist »Marcia Baïla« http://www.youtube.com/watch?v=t6FVlfOgTo8, das sogar vom MoMA angekauft wurde.

Freitag 14.08.2009, 21:00   Keine Kommentare